√úberspielen, Speichern, Betrachten

Viele Bildbearbeitungsprogramme bringen einen eigenen Bildbetrachtungs und -verwaltungsteil mit - auch z.B. Olympus Viewer 3, Adobe Photoshop Extended CS6, Adobe Photoshop Elements oder PhotoImpact. Da ich mir jedoch zunächst nur einen ersten umfassenden Überblick über die zu überspielenen Bilder verschaffen möchte, verwende ich keines dieser Programmteile zur Übertragung von der Speicherkarte der Kamera. Zudem entscheide ich mich erst nach einem ersten Überblick, in welchem der genannten ersten drei Programme ich die eigentliche Bildbearbeitung durchführe. Begründung: Alle haben für mich Vor- und Nachteile und ihre jeweiligen Stärken.

Nach IrfanView und XnView habe ich mich für die mehrsprachige Freeware FastStone Image Viewer 4.9 (hier der Link zum Download bei Chip) entschieden. Dieses Programm kann einiges mehr als die beiden genannten und dies auf erstaunlich gute Weise. Beispielsweise kann es mit RAW-Dateien umgehen. Diesem Format wird zukünftig noch mehr Bedeutung zukommen. Handelt es sich hier doch inhaltlich um jene Rohdaten, welche z.B. im Chip der Kamera bei der Umwandlung ins JPEG-Format weiterverarbeitet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier etwas zu den Vorteilen dieses Formats.

Bei Irfan mag ich z.B. die organisatorische Trennung von Bildbearbeitung und Thumbnails nicht.

So sieht dagegen das Menü von FastStone aus:
XnView ist vergleichsweise weniger benutzerfreundlich. Hier muss zu oft hin und her geklickt werden. Auf alle Vorteile von FastStone einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen.
 
Überspielen und Speichern

Ist das Zielverzeichnis erstellt und die Speicherkarte z.B. über einen Kartenleser erkannt, ist dieser Vorgang schnell und einfach zu erledigen. Zunächst wird das folgende Formular aufgerufen und ausgefüllt.

Nach dem Klick auf "Herunterladen"öffnet sich folgendes Menü:
Nach dem Klick auf "Start" werden die Bilder überspielt und im Zielverzeichnis gespeichert.
Die Unterverzeichnisse (siehe roter Rahmen) erstellt das Programm je nach Formulareinstellung (siehe oben). Nun kann man das Bild erstmals im Vollbild sehen (Ziffer 1). Bilder, welche nicht unbedingt weiterhin gespeichert werden sollen, können hier schon gelöscht werden.
 
Betrachten und erstes Verändern
Die Betrachtung von Exif-Daten führt bei mir selbst immer noch zu Lerneffekten. Ich bin auch davon überzeugt, dass man (z.B. in Mailinglisten) mit Hilfe von Exif-Daten sachlicher über Bilder diskutieren kann. In diesem Dateiformat speichern moderne Digitalkameras Daten aus dem Chip über die aufgenommenen Bilder. Exif-Daten bilden quasi den Header von RAW-, TIFF- und JPEG-Dateien. Das folgende Menü erhält man über >>> Ansicht >>> Bildeigenschaften oder auch, wenn man im Vollbild den Mauszeiger über den rechten Bildrand hinaus bewegt.
(Aperture priority = Zeitautomatik)

Fährt man mit dem Mauszeiger im Vollbild über den linken Bildrand hinaus, so wird das folgende Menü (hier nur ein Teil davon) eingeblendet.
Die eingerahmten Optionen nutze ich häufig zu einem späteren Zeitpunkt. Vor allem "Speichern unter ..." zum Konvertieren von RAW (ORF)-Dateien zum Zweck der Weiterbearbeitung ins TIFF-Format -ohne Qualitätseinbußen wie beim Speichern im JPEG-Format.
Zur Ergänzung hier noch Ausschnitte zur Programmoberfläche. Die erste Zeile dieser beiden folgenden Screenshots erscheint auch, wenn man den Mauszeiger über die untere Bildkannte des Vollbilds hinaus bewegt.
Eine umfangreichere Anleitung zum Programm mit 46 Screenshots gibt es bei Computerbild.
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peter@kornaker.de : Zuletzt bearbeitet am 31.07.2017: Mobil: 01514 148 7072